85.400 Ladepunkte an chinesischen Autobahnraststätten errichtet
An den chinesischen Autobahnraststätten wurden bisher 85.400 Ladepunkte installiert, womit 98 Prozent der landesweiten Raststätten mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge ausgestattet sind. Dies wurde am 13. August auf der „2026 Transportation and Energy Integrated Development Conference“ in der Stadt Wuhan, Provinz Hubei, bekannt gegeben.
Die Ladeinfrastruktur in China wird derzeit stark ausgebaut und die räumliche Verteilung sowie Struktur der Ladestationen weiter optimiert. Bis Juni 2026 erreichte die Gesamtzahl der einzelnen Ladepunkte an den Autobahnraststätten 85.400. Abgesehen von wenigen hochgelegenen und kalten Regionen ist damit nahezu die gesamte Fläche des Landes abgedeckt. In der ersten Jahreshälfte 2026 erreichte der Stromverbrauch öffentlicher Ladestationen 58,76 Terawattstunden, eine Zunahme von 60,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die auf der Konferenz veröffentlichten Daten verdeutlichen, dass die gemeinsame Entwicklung von Verkehr und Energie immer weiter voranschreitet.
Die Zahl der Projekte für die Erschließung und Nutzung neuer Energien in der Verkehrsinfrastruktur steigt rasant an. Die Gesamtzahl solcher Projekte belief sich in China 2025 auf 5202 mit einer installierten Gesamtleistung von 4409 Megawatt. Dies entspricht einem Anstieg von 56 bzw. 86 Prozent im Jahresvergleich.
Die koordinierte Interaktion zwischen Verkehrs- und Energienetz wird weiter vertieft. Die gesamte Leistung der Interaktion von Elektrofahrzeugen mit dem Stromnetz hat mittlerweile die Schwelle von 20 Gigawatt überschritten. An über 8000 bidirektionalen Lade- und Wechselstationen für Batterien wurden insgesamt 8 Gigawattstunden Strom ins Netz wieder eingespeist.
Auch im öffentlichen Nahverkehr beschleunigt sich die grüne Transformation. Zum Jahresende 2025 erreichte die Zahl der Busse mit alternativen Antrieben 551.400 Fahrzeuge und einen Anteil von 87,5 Prozent am Gesamtbestand. Bei Taxen lag der Anteil mit 650.900 Fahrzeugen bei 49,2 Prozent.
Yang Xingshi, Vorsitzender der China Communications and Transportation Association, erklärte, aus Sicht der Industrie befänden sich sowohl der Verkehrssektor als auch das Stromnetz mitten in einer entscheidenden technologischen Transformation. Aus kommerzieller Perspektive würde die großflächige Anwendung neuer Technologien immer ausgereifter und die betreffenden Lieferketten immer stabiler, was sowohl Energie- und Verkehrswirtschaft als auch Technologieunternehmen vielversprechende Zukunftsaussichten biete.